E-Energy – Informations- und kommunikationstechnologiebasiertes Energiesystem der Zukunft

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Internet der Energie

E-Energy – Informations- und kommunikationstechnologiebasiertes Energiesystem der Zukunft

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Durch eine enge Verknüpfung von IuK-Technologien mit dem System der elektrischen Energieversorgung sollte durch E-Energy eine Optimierung von Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit erreicht werden. Das Leuchtturmprojekt wollte durch die Errichtung von sechs Modellregionen die großen Vorteile des "Internets der Energie" entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Erzeugung bis hin zum Endverbraucher aufzeigen. Insgesamt waren 42 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen an diesem Schwerpunkt beteiligt. Die sechs Projekte wiesen unterschiedliche Zielrichtungen auf:

- eTelligence :

Intelligenz für Energie, Märkte und Netze

- E-DeMa :

Entwicklung und Demonstration dezentral vernetzter Energiesysteme hin zum E-Energy Marktplatz der Zukunft
- MEREGIO : Aufbruch zu Minimum Emission Regions
- MoMa: Modellstadt Mannheim in der Metropolregion Rhein-Neckar
- RegModHarz: Regenerative Modellregion Harz
- Smart W@TTS: Steigerung der Selbstregelfähigkeit des Energiesystems durch die Etablierung eines Internets der Energie

  Bild: Andrea Weber, PT-DLR

Eine vom BMWi beauftragte wissenschaftliche Begleitforschung sicherte die Kohärenz der einzelnen Vorhaben im Rahmen des Schwerpunktes und sorgte für eine schnelle Verbreitung der Ergebnisse in der Öffentlichkeit. Weitere Aufgaben lagen in der Vernetzung der einzelnen Projekte wie auch mit dem Umfeld. Durchgeführt wurde die Begleitforschung von B.A.U.M.-Consult sowie TU München, TU Darmstadt, incowia GmbH und LoeschHundLiepold Kommunikations GmbH.

Im Herbst 2010 wurde das Programm (neben der Entwicklung in sechs Modellregionen und der angeschlossenen Begleitforschung) als dritte Säule um das Verbundprojekt E-Energy Future ergänzt. Dieses Verbundvorhaben zielte auf die Erforschung der nationalen und globalen Entwicklungen im Bereich der Smart Grids und der Erarbeitung von Handlungsempfehlungen bzw. einer Roadmap für eine stufenweise Implementierung einer optimierten IT-Infrastruktur für das Energiesystem der Zukunft. Hierin wurde ein perspektivischer Blick auf die notwendigen technischen und rahmenpolitischen Entwicklungen und Maßnahmen für eine stufenweise Entwicklung des Energiesystems und der IT-Infrastruktur bis zum Jahr 2030 geworfen. In einer szenariobasierten Betrachtung sollten darüber hinaus marktrelevante Entwicklungen und das Potenzial für neue Geschäftsmodelle und deren Einfluss auf die Entwicklungen abgeschätzt werden.


Schwerpunktlaufzeit:   Gesamtvorhaben:  2008 - 2012
                                      Einzelvorhaben:    48 Monate

Gesamtvolumen:          90,9 Mio. Euro

Fördervolumen:           40,2 Mio. Euro

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Günter Seher 

Tel.: +49 2203 601-3038
Fax: +49 2203 601-3017
guenter.seher@dlr.de

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